Asien | Georgien Armenien

Georgien & Armenien – Klöster, Wein und Kaukasus

zum Angebot

Georgien und Armenien – zwei weitgehend unbekannte Länder mit einer großartigen Natur, unzähligen Kulturdenkmälern und gastfreundlichen Bewohnern. Reisen Sie mit uns in die zwei ältesten christlichen Länder der Erde und lassen Sie sich von den Gebirgspanoramen des Kaukasus, beeindruckenden Klosteranlagen, Höhlenstädten und malerischen Weinregionen verzaubern!

Reisetermine und Preise 2019 in Euro pro Person

   Abreisetermine  
   Doppelzimmer  
   Einzelzimmer  
   08.10. / 15.10.  
   1.299,-
   1.649,-
   28.05. / 04.06. / 18.06. / 02.07. / 20.08.
   03.09. / 10.09. / 17.09. / 01.10.
   1.399,-
   1.749,-

Abflughäfen und Zuschläge in Euro: Stuttgart (0,-), Hamburg (15,-), Hannover (15,-), Düsseldorf (20,-), München (20,-),  Frankfurt (25,-)

Reiseverlauf Georgien und Armenien

1. Tag: Anreise.
Abends Linienflug nach Tiflis.

2. Tag: Tiflis.
Ankunft in Tiflis am frühen Morgen. Empfang durch die Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Sie können Ihr Zimmer direkt nach Ankunft beziehen und sich etwas ausruhen. Nach einem späten Frühstück starten Sie zu einer Stadtbesichtigung von Tiflis. Tiflis ist heute eine moderne Stadt mit bekannten Museen und Theatern, Kunstgalerien, Kirchen und archäologischen Stätten, Schwefelbädern, engen Gassen und alten Häusern mit traditionellen Holzbalkonen. Nach einem Besuch der auf einem Felsen liegenden Metechi Kirche fahren Sie mit der Seilbahn zur Narikala Festung hoch.

Anschließend erkunden Sie den Bezirk der Schwefelbäder, ein Wahrzeichen der georgischen Hauptstadt. “Tbilissi” bedeutet “die Stadt der warmen Quellen” und tatsächlich begann das städtische Leben im Umfeld der Schwefelquellen. Die Kuppelbauten der Bäder werden mit warmen, schwefelhaltigem Wasser versorgt. Anschließend folgt ein kleiner Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt mit Bars, Restaurants und Kunstgalerien. Während des Stadtrundgangs kommen Sie auch zur neuen Brücke, der sog. ,,Friedensbrücke“ von Michelle de Lucchi. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung.

3. Tag: Tiflis – Mzcheta – Uplisziche – Gori – Gudauri (ca. 280 km).
Heute führt Sie die Reise nach Mzcheta, eine der ältesten Städte Georgiens und UNESCO Weltkulturerbestätte mit zahlreichen archäologischen und historischen Baudenkmälern. Als erstes besuchen Sie die Dschwari Kirche, ein Meisterwerk des frühen Mittelalters. Danach besichtigen Sie die Svetitskhoveli Kirche, die Hauptkirche Mzchetas und ein heiliger Ort, an dem das Gewand Christi aufbewahrt wird. Weiterfahrt zur Höhlenstadt Uplisziche - „Gottes Festung“. Sie erkunden die antike Höhlenstadt aus dem 1. Jh v. Chr., die sich an der Kreuzung wichtiger Handelswege befindet. Uplisziche war das wichtigste Zentrum des Heidentums auf einer Fläche von ca. 4 Hektar mit unzähligen in Stein gehauenen Höhlen, Hallen, heidnischen Tempeln, geheimen Tunneln, Gefängnissen, einem Theater und einer Apotheke. Während der Blütezeit hatte die Stadt eine Bevölkerung von ca. 20 000 Menschen.

Anschließend besuchen Sie Gori, die Geburtsstadt Stalins, mit dem Stalin Museum, in dem sich Stalins Privateisenbahnwagon und sein Geburtshaus befinden.
Um die hohen Gipfel, tosenden Flüsse und den Lebensstil der Bewohner im Hohen Kaukasus zu erleben, befahren Sie eine der ältesten Straßen Georgiens, die vom russischen Zar Alexander I. als die georgische Heerstraße bezeichnet wurde. Abends erreichen Sie den Winter-Skikurort Gudauri.

4. Tag: Gudauri – Gergeti – Ananuri – Tiflis (ca. 190 km).
Nach dem Frühstück Fahrt nach Stephantsminda (Kazbegi). Wenn das Wetter mitspielt, kann man den ‘Mkinvartsveri’, auf Deutsch den ‘Eis -Gipfel’ sehen. Der Berg Kazbegi ist der dritthöchste und einer der bedeutendsten Gipfel im Kaukasus. Seine weiße unberührte Schönheit in den Strahlen der Sonne umhüllt, füllt fast den ganzen Himmel. Mit Geländewagen fahren Sie zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti aus dem 14. Jh. hoch. Von hier aus haben Sie einen grandiosen Panoramablick auf die Berge des Großen Kaukasus und kleine Dörfer.

Zum Mittagessen besuchen Sie eine einheimische mochewische Familie in Kazbegi. Hier werden Sie die Möglichkeit haben, das georgische Nationalgericht Chinkali (Hackfleisch in Teigtaschen) selbst zuzubereiten. Weiterfahrt zum Kloster von Ananuri am Fuße des Großen Kaukasus, das im architektonischen Stil der spätmittelalterlichen Epoche errichtet wurde. Ananuri umfasst eine Festung, zwei Kirchen, einen alten Wachturm, einen Kerker und liegt an der berühmten Militärstraße zur Bewachung der nördlichen Grenze Georgiens. Gegen Abend Rückfahrt nach Tiflis.

5. Tag: Tiflis – Kachetien (ca. 170 km).
Nach dem Frühstück fahren Sie in eine der malerischsten und fruchtbarsten Regionen Georgiens nach Kachetien. Das Alazani Tal liegt am Fuße des Großen Kaukasus mit Gipfeln über 3.000 m Höhe. Diese Region gilt als Wiege des Weinbaus und ist bekannt für den Weinanbau. Diese Region hat ca. 500 Rebsorten hervorgebracht. Hier werden Sie den georgischen Wein selbst kosten.

Fahrt nach Sighnaghi, eine königlichen Stadt, die von einer Wehrmauer mit 23 Türmen umgeben ist. Die Stadt wurde vorwiegend von Kaufleuten und Handwerkern bewohnt. Durch die Stadttore haben unzählige Reisende auf der berühmten Seidenstraße die Stadt betreten. Genießen Sie den atemberaubenden Blick auf das Kizikhi Tal und die beeindruckende Kulisse der Stadt. Ein Spaziergang durch die engen Gassen der Stadt führt vorbei an den reich verzierten Holzbalkonen der mittelalterlichen Häuser. Unter den vielen Baudenkmälern ist der Klosterkomplex von Bodbe eines der wichtigsten. Es liegt ungefähr 3km von der Stadt Sighnaghi entfernt. Nach Überlieferung hat man dieses Kloster an der Stelle gebaut, wo die Heilige Nino (eine kappadokische Nonne, der die Missionierung Georgiens zugeschrieben wird) begraben war. Weiterfahrt nach Telavi zur Übernachtung.

6. Tag: Kachetien – Tiflis (ca. 170 km).
Nach dem Frühstück fahren Sie zur berühmten Alawerdi Kathedrale, die im 4. Jh. gegründet wurde. Im 11. Jh. wurde hier eine größere Kirche des Klosters von Kwirike III. (König von Kachetien) errichtet. Sie ist noch heute die Hauptkirche des Alawerdi- Klosters und wird als „Alawerdi-Dom“ bezeichnet. Der Dom ist die drittgrößte Kirche Georgiens. Danach geht es nach Gremi. Die Stadt Gremi war 150 Jahre lang die Hauptstadt Ostgeorgiens, eine wichtige Handelsstadt mit königlichem Palast, Kirchen und Karawansereien. Sie wurde 1616 von persischen Eroberern vernichtet. Die Ruinen von Karawansereien und Bädern sind vor einiger Zeit wieder rekonstruiert worden. Abends Rückfahrt nach Tiflis.

7. Tag: Tiflis – Sadachhlo – Jerewan (ca. 345 km).
Nach dem Frühstück Fahrt zur georgisch-armenischen Grenze. Begrüßung durch den armenischen Reiseleiter und Fahrer. Sie durchfahren das Debed Tal und erreichen schließlich die beiden größten und bedeutendsten Klöster des mittelalterlichen Armeniens, Sanahin und Haghpat. Die beiden Klöster sind von den mächtigen Bagratiden-Königen im 10. Jh. gegründet worden. Ein erster Halt erfolgt im Dorf Sanahin. Das Kloster Sanahin zeichnet sich durch eine besondere architektonische Harmonie und sakrale Stimmung aus. Im 10. Jh. wurde hier eine der berühmtesten armenischen Kirchenakademien gegründet.

Nach einer kurzen Fahrt erreichen Sie das Kloster Haghpat, welches hoch über dem Debed Tal liegt. Diese Klosteranlage zeigt wie hervorragend und schöpferisch die mittelalterlichen armenischen Architekten waren. Nicht umsonst wurden die beiden Klosteranlagen zu Weltkulturerbestätten der UNESCO erklärt. Weiterfahrt nach Jerewan.

8. Tag: Jerewan – Etschmiadsin – Jerewan (ca. 60 km).
Heute fahren Sie nach Etschmiadsin, zum religiösen Zentrum der Armenier. An der Einfahrt in die Stadt schauen Sie sich die Kirche der Hl. Hripsime an, ein vollkommenes Beispiel der armenischen Kreuzkuppelkomposition. Dann besuchen Sie die Kirche der Hl. Gajane. Unser nächstes Ziel ist die Kathedrale von Etschmiadsin, das Zentrum der Armenischen Apostolischen Kirche. In der Kirchenanlage befindet sich unter anderem auch der Sitz des armenischen Katholikos. Die Kathedrale von Etschmiadsin zählt auch zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Auf dem Weg nach Jerewan werden Sie die Ruinen der berühmten Svartnoz Kathedrale besuchen. Angekommen in Jerevan, werden Sie sich mit der Hauptstadt Armeniens vertraut machen. Sie überblicken die Stadt von einer Höhe von 1300m aus und bewundern die sogenannte Kaskade. Am späten Nachmittag besichtigen Sie den Mathenadaran, die größte armenische Handschriftensammlung der Welt. Man zählt hier fast 17000 Handschriften, die in unterschiedlichen Zeitperioden entstanden sind und verschiedene Wissenschaften, Medizin, Musik und Poesie thematisieren. Im Mathenadaran werden auch Hunderte von arabischen, persischen, griechischen, syrischen, lateinischen, äthiopischen, indischen, japanischen und anderen Handschriften aufbewahrt. Seit 1998 ist der Mathenadaran Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Anschließend besuchen Sie auch das Genozid Denkmal. Es erinnert an die grausamen Ereignisse in der Türkei Anfang des 20. Jh., denen 1,5 Millionen Armenier zum Opfer gefallen sind.

9. Tag: Jerewan – Chor Virap – Norawank – Selim – Noratus – Sevan See – Jerewan (ca. 340 km).
Der heutige Tag beginnt mit der Besichtigung der an den Berghängen des biblischen Ararat gelegenen Klosteranlage Chor Virap. Hier liegen der Überlieferung nach die Anfänge der Christianisierung Armeniens, daher ist dieses Kloster ein berühmter Wallfahrtsort für alle Armenier.

Nach einer schönen Fahrt kommen Sie in die Wajoz Dsor Region. Hier besuchen Sie eines der am schönsten gelegenen Klöster Armeniens, das Kloster Norawank, den Bischofssitz der Orbeljan Fürstenfamilie im 13.- 14.Jh. Der Weg dorthin führt durch eine enge Schlucht, von der aus man die kargen, rot gefärbten Berghänge bewundern kann. Vor mehreren Jahren wurde die Schlucht zum Nationalpark erklärt. Anschließend Fahrt über den Selim Pass zu den Ruinen der Selim Karawanserei, eine der am besten erhaltenen Karawanserei entlang der Seidenstraße. Weiterfahrt nach Noratus, zum berühmtesten Friedhof in Armenien mit Hunderten von alten und modernen Chatschkaren (Kreuzsteinen). Die Kreuzsteine gibt es nur in Armenien. Sie vereinen sowohl heidnische als auch christliche Symbolik.

Zum Abschluss des Tages machen Sie Halt am Sevan See, dem größten See Armeniens und einer der größten Hochgebirgsseen der Welt. Der See befindet sich auf einer Höhe von 1950 m ü. d. Meeresspiegel. Armenier nennen ihn "die blaue Perle". Sie werden das Sewan Kloster auf der Sevan Halbinsel besichtigen, eines der sehenswerten historischen Baudenkmäler am Sevan See, und einen schönen Spaziergang am Seeufer machen. Rückfahrt nach Jerewan.

10. Tag: Jerewan – Geghard – Garni – Jerewan (ca. 80 km).
Am Ende der Asat Schlucht liegt der Höhepunkt der mittelalterlichen armenischen Architektur: das Höhlenkloster Geghard. Das Kloster wurde nach der Lanze benannt, mit der Christus tödlich verwundet wurde. Sie wird in diesem Kloster aufbewahrt. Seit einigen Jahren ist auch das Höhlenkloster Geghard Weltkulturerbestätte der UNESCO. Unsere Besichtigung beenden wir mit einem kleinen Konzert in der berühmten Vorhalle des Klosters, wo wir dem schönen armenischen Kirchen- und Volksgesang lauschen werden.

Das nächste Ziel für heute ist der Sonnentempel Garni. Der Tempel liegt fantastisch in herrlicher Lage an der Asat Schlucht. Er ist das einzig erhalten gebliebene heidnische Heiligtum im gesamten Kaukasus. In Garni erwartet Sie eine Überraschung: Sie werden auf einem Bauernhof das Lawaschbacken erleben. “Lawasch” heißt das armenische Nationalbrot, es wird im armenischen Tonir Ofen gebacken. Zum Mittagessen können Sie hier das frisch gebackene Brot kosten. Den Tag beenden Sie mit dem Besuch der Cognacfabrik in Jerewan. Nach einer kleinen Führung in der Fabrik probieren Sie den berühmten armenischen Cognac.

11. Tag: Abreise.
Transfer zum Flughafen kurz nach Mitternacht und Rückflug nach Deutschland.

Ihre Hotels

Geplante Mittelklasse-Hotels (Änderungen vorbehalten):
Tiflis: Hotel Costé o.ä.
Telavi: Hotel Alazani Valley o.ä.
Gudauri: Hotel Carpe Diem o.ä.
Jerewan: Hotel Royal Plaza o.ä.

Hinweise

  • Änderungen einzelner Reiseleistungen vorbehalten, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen und zumutbar sind.
  • Die Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
  • Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige:
    Für die Einreise nach Georgien und Armenien benötigen Sie einen nach Rückreise noch mindestens 5 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für diese Reise nicht erforderlich.
  • Staatsangehörige anderer Länder informieren sich bitte bei der zuständigen Botschaft über ihre jeweiligen Einreisebestimmungen.

Alles auf einen Blick

  • Rail & Fly 2. Klasse inkl. ICE-Nutzung
  • Linienflug mit LOT Polish Airlines (oder vergleichbar / Umsteigeverbindung) nach Tiflis und zurück von Jerewan in der Economy Class
  • Transfers und Rundreise gemäß Reiseverlauf im komfortablen klimatisierten Reisebus
  • 9 Übernachtungen in Mittelklasse-Hotels im Doppelzimmer
  • Sofortiger Bezug des Zimmers bei Anreise
  • Halbpension: 9x Frühstück, 2x Abendessen im Hotel und 7x Abendessen in lokalen landestypischen Restaurants
  • 1x Mittagessen mit kleinem Kochkurs
  • 1x Lawasch-Verkostung
  • 1x Weinprobe
  • 1x Cognac-Verkostung
  • Seilbahnfahrt zur Narikala Festung
  • Geländewagenfahrt in Kazbegi
  • Alle Eintritte lt. Programm
  • Qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
Pro Personab1.299 €
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